Heinrich Barth


Aktuelles


Eben erschienen ist folgende neue Publikation zu Heinrich Barth (zurückgehend auf zwei Tagungen im Jahr 2015 in Basel und 2017 in Bernkastel):
Christian Graf, Johanna Hueck und Kirstin Zeyer (Hg.): Philosophische Systematik an ihren Grenzen. Heinrich Barths "transzendental begründete" Existenzphilosophie, Regensburg 2019. Dieser Band enthält folgende Beiträge:
  • Christian Krijnen: Offenheit, Geschlossenheit und Ursprungseinheit des philosophischen Systems. Problemgeschichtliche Gedanken zu Heinrich Barth.13-38.
  • Armin Wildermuth: Der Systemgedanke Heinrich Barths. 39-90.
  • Johanna Hueck: "Der Akt der 'Erkenntnis' ist 'Wahrheit', sofern sie in ihren Sich-Erschliessen offenbar wird". 93-106.
  • Guy van Kerckhoven: Helle der Existenz. Lichtblicke in H. Barths "Erkenntnis der Existenz". 107-124.
  • Martin Bunte: Transzendentale Transzendenz. Zur Gründungsfunktion der Transzendentalienlehre bei Kant und Heinrich Barth. 125-138.
  • Thomas Rentsch: Konkrete Transzendenz.Eine Tiefenhermeneutik der Wirklichkeit im Dialog mit Heinrich Barth. 139-153.
  • Kirstin Zeyer: "In der Kontingenz festen Fuss fassen". Zur systematischen Stellung der Kontingenz im Werk Heinrich Barths. 157-179.
  • Theresa Steffestun: Einheit und Mannigfaltigkeit der Existenz. Zur systematischen Stellung des Unbewussten in der Existenzphilosophie Heinrich Barths. 181-207.
  • Claus-Artur Scheier: Das Problem des Unbewussten in Heinrich Barths Erkenntnis der Existenz. 209-219.
  • Armin Wildermuth: Probleme der existentiellen Potentialität und Aktualität bei Heinrich Barth. 221-240.
  • Johanna Hueck: Bewusst-Werden als geschichtliches Geschehen. Die Schelling-Rezeption des Unbewussten bei Heinrich Barth. 241-257.
  • Christian Graf: Offenes System und Aufgeschlossenheit. 259-289.

Kurz zuvor ist (ebenfalls bei Roderer in Regensburg) ein Wiederabdruck der Schrift Die Freiheit der Entscheidung im Denken Augustins erschienen. Sie wurde um einige kommentierende Texte verschiedener Autoren ergänzt und neu herausgegeben von Johanna Hueck.


Am 3. November 2018 wurde in Bernkastel eine Heinrich Barth-Forschungsstelle gegründet. Angesiedelt ist die Forschungsstelle an der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte. Mitwirkende Institutionen sind darüber hinaus die gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Universitäten Mainz, Oldenburg und Trier sowie die Heinrich Barth-Gesellschaft.->Barth-Forschungsstelle

In Vorbereitung einer grösseren Tagung Anfang November 2019 in Oldenburg (im Karl Jaspers-Haus und in Zusammenarbeit mit dem Hannah Arendt-Zentrum und der Heinrich Barth-Forschungsstelle) fand vom 2. bis 4. November 2018 ein weiterer Worshop in Bernkastel-Kues statt, und zwar unter dem Titel "Die Freiheit der Entscheidung. Die Augustinus-Rezeption in der Existenzphilosophie Heinrich Barths." Hier ein kleiner Rückblick darauf.

Im Windschatten von Johanna Hueck M.A., Theresa Steffestun M.A. sowie Paula Kühne M.A., die zusammen auch den jüngsten Workshop (s.o.) mustergültig organisiert haben, gibt es erfreulicherweise immer mehr nachrückende junge Barth-Forscherinnen und -Forscher, welche Masterarbeiten zur Philosophie des Schweizer Denkers schreiben, sich auf weitere diesbezügliche Projekte einlassen und zu diesem Zweck den Nachlass Heinrich Barths in Basel durchforsten. Es kann mit Fug und Recht von einer ebenso lebendigen wie intensiven Jungen Barthforschung gesprochen werden.


Die Heinrich Barth-Forschungsstelle in Kues hat zusammen mit der Heinrich Barth-Gesellschaft ein Stipendium unter dem Titel "Bildung und Existenz" ausgeschrieben. -> Ausschreibung als pdf-Datei



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